Was wir uns ansehen
- Welche Server, Anwendungen, Datenbanken und Dienste laufen, wo sie laufen und wie sie zusammenhängen. Daraus entsteht das Inventar.
- Die Versionen von Betriebssystem, Runtime, Datenbank und Frameworks. Wir gleichen sie mit den Supportenden der Hersteller aus unserem EOL Kalender ab.
- Offene Updates, bekannte Schwachstellen und wer per SSH oder auf anderem Weg Zugang hat.
- Am Host die offenen Ports, die Firewall Regeln am Server und in der Cloud und die TLS Zertifikate. Daraus sehen wir, wer von wo auf das System zugreifen kann.
- Was Sie wohin sichern und wann zuletzt jemand eine Wiederherstellung aus dem Backup getestet hat.
- Was das Monitoring überwacht, wer einen Alarm bekommt und welche Jobs unbemerkt ausfallen könnten.
- Ob Runbooks, Zugangsdaten und Abhängigkeiten so dokumentiert sind, dass jemand anderer das System betreiben kann.
Wir prüfen dieselben Schichten, die wir auch betreuen: Anwendung, Runtime und Build, Daten, Betriebssystem und Netzwerk am Host. Windows Server, Firewall Appliances, IT am Arbeitsplatz und .NET Framework sehen wir uns nicht an.
Wie wir vorgehen
Sie geben uns einen Zugang mit Leserechten zu den betroffenen Systemen und, wenn vorhanden, zum Quellcode und zur bestehenden Dokumentation. Damit lesen wir Konfiguration, Paketstände, Logs und Jobs. Am System selbst ändern wir nichts, wir starten auch nichts neu.
Was die Systeme nicht verraten, klären wir in einem kurzen Gespräch mit Ihnen. Zehn Tage, nachdem die Zugänge stehen, haben Sie den Bericht.
Was Sie bekommen
Der Bericht ist schriftlich und endet mit einem Maßnahmenplan, in dem die Befunde nach Risiko gereiht sind. Zu jedem steht, was zu tun ist und was passiert, wenn niemand es tut. Wer den Plan abarbeitet, entscheiden Sie: wir, Ihr eigenes Team oder ein anderer Dienstleister.
Zum Schluss schlagen wir ein Service Level für Ihr System vor. Darin steht, was wir dafür übernehmen würden und was das pro Monat kostet. Den Bericht gehen wir in einem Termin mit Ihnen durch.
Ein Beispiel für das Inhaltsverzeichnis:
- Zusammenfassung und Einschätzung des Risikos
- Inventar: Server, Anwendungen, Datenbanken, Dienste
- Versionen und Supportende je Komponente
- Sicherheitsbefunde
- Netzwerk und Firewall am Host
- Backups und Wiederherstellung
- Monitoring und Alarmierung
- Dokumentation und Zugänge
- Maßnahmenplan nach Risiko
- Vorschlag für ein Service Level
- Anhang: Quellen der Hersteller und Rohdaten
- Inventar
- Versionen gegen das Supportende
- Sicherheit
- Backups und Monitoring
- Dokumentation
Maßnahmenplan
- hochRuntime vor dem Supportende anheben
- mittelRestore Test einplanen
- niedrigRunbooks ergänzen
Preis
Der Legacy Check kostet 3.900 Euro zzgl. USt. zum Festpreis. Das deckt bis zu drei Linux Server und eine Anwendung mit ihren Datenbanken ab. Im Preis sind der Bericht mit Maßnahmenplan, der Vorschlag für ein Service Level und der Termin enthalten, in dem wir den Bericht mit Ihnen durchgehen.
Läuft Ihr System auf mehr Servern oder gehören mehrere Anwendungen dazu, nennen wir Ihnen vorher einen eigenen Festpreis. Der Umfang steht immer schriftlich fest, bevor wir anfangen.
Was danach kommt
Mit dem Legacy Check beginnt Lobster Legacy Care. Entscheiden Sie sich danach für eine Übernahme, bauen wir auf dem Bericht auf. Für das Service Level 24/7 Kritisch setzen wir einen abgeschlossenen Legacy Check voraus.