Störungen: Incident Management
Fahren Sie mit der Maus über einen Schritt oder tippen Sie ihn an. Hervorgehoben bleibt, was davor passiert und wie es danach weitergeht.
Eine Störung melden Sie uns, oder unser Monitoring schlägt Alarm. Ein Techniker erfasst den Incident, setzt die Priorität und schickt Ihnen eine erste Statusmeldung. Dann stellt er die Diagnose. Wenn nötig richtet er einen Workaround ein, damit Ihr System wieder läuft.
Reicht das nicht, holen wir weitere Leute aus dem Team dazu. Den Incident schließen wir erst, wenn die Behebung bestätigt ist. Kommt dieselbe Störung wieder, übernimmt das Problem Management.
Prioritäten: Auswirkung und Dringlichkeit
Die Priorität von P1 bis P4 ergibt sich aus der Auswirkung einer Störung und ihrer Dringlichkeit. P1 heißt, die Produktion steht oder Daten oder Sicherheit sind gefährdet. Welche Reaktionszeit gilt, hängt von der Priorität und Ihrem Service Level ab. Was wir unter Reaktion verstehen und welche Zeiten je Service Level gelten, steht unter Service Levels.
Fahren Sie mit der Maus über ein Feld oder tippen Sie es an. Darunter steht, was die Priorität bedeutet und wie schnell wir reagieren.
Änderungen: Change Enablement
Jede Änderung an Ihrem System ist ein Change, und wie schnell wir ihn ausrollen, hängt vom Risiko ab. Dafür gibt es drei Wege:
- Standard Changes kommen immer wieder vor und haben ein geringes Risiko. Sie folgen einer vorab genehmigten Vorlage und brauchen keine Einzelfreigabe.
- Bei einem Normal Change bewerten wir das Risiko, planen den Rollback und holen die Freigabe der Change Authority ein.
- Muss jemand sofort eingreifen, holen wir für den Emergency Change eine Eilfreigabe ein und machen Review und Dokumentation danach.
Standard und Normal Changes spielen wir im vereinbarten Wartungsfenster ein. Danach prüfen wir das Ergebnis und tragen die neue Konfiguration in unsere Dokumentation ein.
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Ursachen: Problem Management
Hinter einem Symptom steckt eine Ursache, und die sucht das Problem Management. Anlass sind wiederkehrende Incidents, Trends aus dem Monitoring oder Hinweise von Herstellern.
Zuerst suchen wir in Incidents und Trends nach Mustern, bei ITIL heißt das Problemerkennung. In der Problemkontrolle analysieren wir dann die Ursache und halten einen Workaround fest. In der Fehlerkontrolle bewerten und planen wir zuletzt die dauerhafte Behebung.
Bekannte Fehler tragen wir mit ihrem Workaround in unsere Wissensdatenbank ein. Bei der nächsten Störung geht es dann schneller. Die dauerhafte Behebung planen wir als Change.
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Patches und Supportende
Grundlage ist unser Inventar, was wo in welcher Version läuft. Daran gleichen wir Supportenden und Sicherheitslücken ab. Steht etwas an, bewerten wir das Risiko, planen den Change und spielen ihn ein, danach prüfen wir, ob alles funktioniert. Das wiederholt sich in festem Takt. Jede Runde endet mit einem Nachweis im Bericht.
Kritische Patches spielen wir außer der Reihe ein. Welche Versionen wann aus dem Support fallen, sehen Sie in unserem EOL Kalender, den Takt der Patchfenster je Service Level auf der Seite Service Levels.
Fahren Sie mit der Maus über einen Schritt oder tippen Sie ihn an. Hervorgehoben bleiben der Schritt davor und der danach.
Bei ITIL gehört das Inventar zu Service Configuration Management und IT Asset Management, die Bewertung zu Information Security Management, das Ausrollen zu Change Enablement und Deployment Management und der Bericht zu Service Level Management.
Monitoring und Event Management
Unser Monitoring sammelt Ereignisse aus Uptime Checks, Logs und Metriken sowie aus Cron Jobs und Importen. Jedes Ereignis ordnen wir einem von drei Typen zu:
- Informationen protokollieren wir, ohne etwas zu tun.
- Warnungen beheben wir automatisch, wo das möglich ist. Häufen sie sich, legen wir ein Ticket an.
- Aus einer Ausnahme machen wir einen Incident mit Priorität.
Meldet sich ein Job nicht mehr, behandeln wir das ausbleibende Signal als Ausnahme. So fallen Jobs auf, die seit Monaten unbemerkt nicht mehr laufen.
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Wer dafür zuständig ist
Wartung und Betrieb verantwortet bei uns der Solutions Architect. Er hält das ITIL Expert Certificate in IT Service Management und den ITIL 4 Managing Professional, beides persönliche Zertifizierungen und keine des Unternehmens. Sie können sie im Register von PeopleCert prüfen. Mehr zum Team steht auf der Seite Über uns.
Warum wir mit ITIL Praktiken arbeiten
Incident, Change und Problem haben im ITIL Framework feste Namen und Grenzen. Sagen wir Change, meinen Ihr Team und Ihre Auditoren dasselbe. Eine Notation für Diagramme schreibt ITIL nicht vor, unsere tragen die Namen der ITIL Praktiken. Seit Anfang 2026 ist Version 5 des ITIL Frameworks aktuell. Wir verwenden nur Namen von Praktiken, die in Version 4 und 5 gleich lauten.
ITIL® ist eine eingetragene Marke von PeopleCert.